Berufliche Orientierung
Berufliche Orientierung bedeutet:
- Kernkompetenzen erweitern,
- eigene Interessen, Fähigkeiten und Stärken kennen und ausbauen,
- Bewerbungsverfahren kennenlernen und umsetzen,
- Berufe und Berufsfelder erkunden,
- einen Überblick über berufliche und schulische Folgemaßnahmen bekommen,
- sich ein Unterstützungssystem aufbauen,
- eine Entscheidung für die Zukunft treffen
Das Förderzentrum Lernen der Stadt Rendsburg unterstützt mit seinen Förderschullehrkräften sieben Gemeinschaftsschulen im Einzugsgebiet im inklusiven Unterricht sowie die TIP-Maßnahme. Ab Klassenstufe 7 findet für alle Schülerinnen und Schüler eine umfassende ‚Berufliche Orientierung‘ statt, welche die Förderschullehrkräfte, abhängig vom Konzept der Partnerschule sowie den individuellen Bedürfnissen der Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf, begleiten und unterstützen. Hierzu wurde ein eigenes Konzept entwickelt, welches sich als Ergänzung der Regelschulkonzepte versteht.
Das Konzept
Das Konzept der Beruflichen Orientierung des Förderzentrums umfasst drei Säulen:
- Säule: Schülerinnen und Schüler im Fokus – Angebote zur Beruflichen Orientierung der Jugendlichen
- Säule: Strukturelle Verankerung und Organisation der Beruflichen Orientierung in der Schule
- Säule: Schule im Netzwerk
Wir arbeiten mit unterschiedlichen Netzwerkpartnern und bieten den Schülerinnen und Schüler neben den Angeboten der Regelschule unterschiedliche Möglichkeiten, sich nach ihren Bedürfnissen zu orientieren z.B. durch
- Herausstellen individueller Stärken und Kompetenzen durch Portfolioarbeit
- Kennenlernen von Folgemaßnahmen durch Informationsabend, Besuche und Peer-Treffen
- Begleitung des Erstkontaktes zur Reha-Beratung der Agentur für Arbeit
- Organisation und Betreuung zusätzlicher Praktika
- Einbindung der Eltern durch Informationsabend, Förderplanarbeit
Nähere Informationen stehen auf unserer Pinnwand „Berufliche Orientierung“.
Das Praktikum
Das Praktikum ist ein elementares Kernstück der Beruflichen Orientierung. Hierbei erhalten Schülerinnen und Schüler die Gelegenheit, Berufsfelder zu erkunden und praktische Berufserfahrungen zu sammeln. Diese Praktika begleiten die Förderschullehrkräfte durch individuelle Betreuung in den Praktikumsbetrieben. Zusätzlich bietet das Förderzentrum durch Vorbereitung, Begleitung und Nachbereitung mit Hilfe einer differenzierten Praktikumsmappe eine individualisierte und gezielte ‚Berufliche Orientierung‘.
Praktikumsmappe (in Bearbeitung)
praktikumsh.de
Unsere Kooperationspartner:
HANDLUNGSKONZEPT sTEP
Das Handlungskonzept STEP (Selbsteinschätzung, Training, Entwicklung, Perspektive) will die nachhaltige Einmündung der Schülerinnen und Schüler in Ausbildungs-, Arbeits- oder Beschäftigungsverhältnisse – möglichst auf den ersten Arbeitsmarkt – entsprechend ihrer Fähigkeiten und Neigungen fördern.
Hierzu gibt es an jeder Gemeinschaftsschule ein Berufscoaching, welches die Schülerinnen und Schüler auf freiwilliger Basis unterstützt. Hierfür muss von Eltern, Schülerinnen und Schüler und dem Coachenden eine Vereinbarung unterzeichnet werden.
Agentur für Arbeit
Das Förderzentrum organisiert und gestaltet den Erstkontakt zur Reha-Beratung der Agentur für Arbeit direkt an den Gemeinschaftsschulen. Vorab nehmen die Beratenden am Informationsabend teil. Ansprechpartner in der Agentur für Arbeit sind:
Berufsbildungszentren (BBZ)
Das Förderzentrum steht in engem Kontakt mit den Berufsbildungszentren und tauscht sich regelmäßig aus. Alle unsere Schülerinnen und Schüler haben die Möglichkeit, Probetage in den AVSH-Klassen durchzuführen. Außerdem nehmen die Berufsbegleitenden der BBZs am Informationsabend des Förderzentrums teil und stellen sich vor.
Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahmen (BVB)
Das Förderzentrum steht im Kontakt mit den drei Trägern der Berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahmen und organisiert für die Schülerinnen und Schüler Besuche. In Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit veranstalten wir ein Peer-to-Peer-Meeting, in dem Schülerinnen und Schüler aus den Abschlussklassen und der BVB-Maßnahmen sich auf Augenhöhe austauschen.
Jugendberufsagentur
Die Jugendberufsagentur des Kreises Rendsburg-Eckernförde ist eine online-Plattform, auf der Schülerinnen und Schüler in Kontakt mit unterschiedlichen Unterstützungspartnern kommen können, die für eine selbstbestimmte Lebensplanung wichtig und hilfreich sein können.


